Was kostet eine Hochzeit 2026? Alle Kosten & Spartipps.
TL;DR: Was kostet eine Hochzeit in Deutschland? Für 60 bis 80 Gäste solltet ihr in Deutschland mit 15.000 € bis 30.000 € rechnen. Als praxistaugliche Faustregel funktionieren 150 € bis 250 € pro Gast am besten, weil genau darüber euer Budget entweder stabil bleibt oder aus dem Ruder läuft.
Ihr seid vermutlich genau an dem Punkt, an dem sich Verlobung noch nach Herzklopfen anfühlt, die ersten Angebote aber schon nach Schnappatmung. Das ist normal. Fast jedes Paar unterschätzt am Anfang, wie schnell aus „ein schönes Fest“ ein ziemlich großes Projekt wird.
Die gute Nachricht: Hochzeitskosten sind nicht chaotisch, wenn ihr sie sauber auseinandernehmt. Ihr müsst nicht alles können, ihr müsst nur die richtigen Hebel kennen. Genau darum geht’s hier.
Was kostet eine Hochzeit in Deutschland wirklich?
Kurz gesagt: Eine Hochzeit in Deutschland kostet meist zwischen 15.000 € und 30.000 € für etwa 60 bis 80 Gäste. Das ist die realistische Spanne, mit der ihr planen solltet. Je nach Stil, Ort und Anspruch landet ihr darunter, mittendrin oder deutlich darüber.
Laut den zusammengefassten deutschen Kostendaten liegen die durchschnittlichen Hochzeitskosten 2025 in genau diesem Bereich. Eine Studie von Brideboom nennt 15.629 €, mit Verlobungsring 16.527 €. Gleichzeitig schätzt der Bund deutscher Hochzeitsplaner für 50 Gäste in Ballungsgebieten mindestens 20.000 bis 25.000 €. Und laut WeddyPlace gibt über die Hälfte der Paare bis 15.000 € aus, 37 % zwischen 15.001 und 25.000 €. Das zeigt vor allem eins: Es gibt nicht die eine Normalhochzeit, sondern sehr verschiedene Wege zum selben Ziel.
Warum die Spanne so groß ist
Der Preis hängt nicht nur an „teuer oder günstig“. Er hängt an euren Entscheidungen.
- Gästezahl: Mehr Menschen bedeuten fast automatisch höhere Kosten.
- Ort: Stadt, Ballungsraum und gefragte Locations treiben den Preis.
- Anspruch: Buffet, Menü, DIY, Designerfloristik, Schloss oder Garten machen einen gewaltigen Unterschied.
- Rahmen: Manche Paare feiern bewusst klein, andere möchten ein großes Erlebnis.
Praktische Regel: Wenn euch ein Angebot schockiert, ist das oft kein Zeichen dafür, dass ihr falsch plant. Es zeigt meist nur, dass eure Wunschvorstellung noch nicht mit eurem Budget abgeglichen wurde.
Genau deshalb bringt euch die nackte Gesamtsumme allein nicht weiter. Wenn ihr nur auf 20.000 € oder 25.000 € starrt, fühlt sich alles riesig und diffus an. Sobald ihr aber versteht, welche Entscheidung welchen Kostenblock auslöst, wird’s planbar.
Was ich euch direkt empfehlen würde
Setzt zuerst eine ehrliche Obergrenze. Nicht das, was „vielleicht irgendwie geht“, sondern das, was euch ruhig schlafen lässt. Danach schaut ihr, welche Hochzeit innerhalb dieser Grenze wirklich möglich ist.
Hilfreich ist auch, früh über die Kostenverteilung zu sprechen. Falls ihr euch zusätzlich fragt, wie Familien das traditionell oder praktisch handhaben, findet ihr dazu einen guten Überblick im Artikel wer die Hochzeit zahlt.
Und noch ein Gedanke, der oft hilft: Große private Projekte werden oft unterschätzt, nicht nur Hochzeiten. Wer einmal vergleichen will, wie schnell individuelle Wünsche Preise verändern, kann sich auch ansehen, was eine professionelle Webseite wirklich kostet. Das ist ein anderer Bereich, aber die Logik ist dieselbe. Sonderwünsche, Qualität und Betreuung kosten.
Die wichtigste Kennzahl eures Budgets Der Kosten-pro-Gast-Schlüssel
Die beste Antwort auf „was kostet eine hochzeit“ ist nicht nur eine Gesamtsumme. Es ist der Kosten-pro-Gast-Schlüssel. Für klassische Hochzeiten in Deutschland solltet ihr mit 150 € bis 250 € pro Gast rechnen.
Das ist die Zahl, mit der Hochzeitsplanung endlich greifbar wird. Jeder Mensch auf eurer Liste verursacht nicht nur Essen, sondern auch Getränke, Service, einen Anteil an der Location und meist auch Deko, Ausstattung und Organisation. Wer das früh versteht, plant ruhiger und meistens auch klüger.

Was steckt in diesen 150 € bis 250 € pro Gast
Die zugrundeliegende Kostenstruktur ist ziemlich klar. Pro Gast fallen typischerweise Kosten für Verpflegung, Getränke und Infrastruktur-Nebenkosten an. In den deutschen Richtwerten werden dafür 40 € bis 120 € für Verpflegung, 20 € bis 60 € für Getränke und 25 € bis 65 € für Nebenkosten wie Dekoration, Location-Anteil und Service genannt. Bei gehobenen Feiern kann das auf 250 € bis 300 € pro Person steigen (Hochzeitsportal24 zu Hochzeitskosten).
Dazu kommt ein weiterer Punkt, den viele zu spät merken: Die Location ist oft der Kostentreiber. In den gleichen Richtwerten liegt sie bei 2.000 € bis 8.000 € und macht etwa 13 % bis 27 % des Gesamtbudgets aus.
Wie ihr rückwärts rechnet statt blind zu schätzen
Der clevere Weg ist Reverse Engineering. Nicht „Wir laden mal alle ein und schauen dann“. Sondern: Was können wir ausgeben, und wie viele Gäste passen realistisch dazu?
Wenn ihr euch an einem Gesamtbudget von 15.000 € orientiert, ergibt sich laut den Richtwerten eine sinnvolle Gästezahl von etwa 60 bis 100 Personen. Das ist kein Gesetz. Aber es ist eine starke Orientierung, weil ihr sofort erkennt, ob eure Wunschliste zu eurem Budget passt.
Ein Gast ist nie nur ein Stuhl am Tisch. Ein Gast ist ein ganzer Kostenblock.
Hier ist die Denke, die ich jedem Paar empfehlen würde:
- Budget festlegen
- Kosten pro Gast ansetzen
- Maximale Gästezahl daraus ableiten
- Erst dann priorisieren, wen ihr wirklich dabeihaben wollt
Wer das einmal sauber durchrechnen will, spart sich viel Rätselraten. Ein guter Einstieg dafür ist ein Hochzeit Kosten Rechner für eure Planung.
Mein klares Urteil
Wenn ihr nur eine Sache aus diesem Artikel mitnehmt, dann diese: Plant nicht zuerst romantisch, plant zuerst mathematisch. Romantik wird dadurch nicht kleiner. Sie wird bezahlbar.
Vom Sparfuchs bis zur Märchenhochzeit Drei Budget-Beispiele im Detail
Die Frage „was kostet eine hochzeit“ lässt sich am besten mit echten Szenarien einordnen. Nicht jede Feier sieht gleich aus, selbst wenn zwei Paare ähnlich viel ausgeben. Entscheidend ist, was ihr mit eurem Budget priorisiert.
Die folgenden Beispiele orientieren sich an den deutschen Richtwerten nach Gästezahl und Budgetrahmen. Bei 50 Gästen liegen einfache Feiern bei 7.000 € bis 10.000 €, Standard bei 12.000 € bis 18.000 € und Premium ab 20.000 €. Bei 80 bis 100 Gästen starten Basis-Feiern bei 12.000 € bis 18.000 €, das Mittelfeld liegt bei 20.000 € bis 30.000 €, und das Luxussegment beginnt ab 35.000 € (Hochzeitsplaza zu Hochzeitskosten).

Klein und fein
Das ist die Hochzeit für Paare, die Nähe vor Show stellen. Weniger Leute, bewusst ausgewählt. Oft funktioniert hier ein gemieteter Raum, ein schöner Garten oder eine kleine Feierlocation mit persönlicher Atmosphäre.
Typisch ist ein klarer Fokus auf das, was die Gäste wirklich erleben:
- Atmosphäre statt Masse
- Buffet oder Fingerfood statt großem Menü
- Minimalistische oder selbstgemachte Deko
- Weniger Programmpunkte, dafür mehr Ruhe
Mit 50 Gästen ist dieser Rahmen laut Richtwerten im Bereich 7.000 € bis 10.000 € machbar. Das ist keine Billig-Hochzeit. Das ist eine fokussierte Hochzeit.
Mittlere Größe und elegant
Hier landen viele Paare. Die Feier fühlt sich voll an, aber nicht riesig. Ihr habt Raum für Stil, gutes Essen und einen festlichen Rahmen, ohne in einen Luxusmodus zu kippen.
Oft passt dazu:
| Bereich | Typischer Eindruck |
|---|---|
| Location | Restaurant oder Eventlocation |
| Catering | Mehrgängiges Menü oder gutes Buffet |
| Deko | Floristik und Mietdeko statt kompletter DIY-Ansatz |
| Gästezahl | Meist im Bereich 50 bis 80 Gäste |
Für 50 Gäste liegt dieser Standard-Rahmen bei 12.000 € bis 18.000 €. Für 80 bis 100 Gäste bewegt sich das Mittelfeld bei 20.000 € bis 30.000 €.
Wenn ihr sagt „Es soll schön sein, aber nicht überzogen“, dann ist das meistens genau dieses Segment.
Groß und exklusiv
Das ist nicht einfach nur „mehr von allem“. Es ist eine andere Art von Event. Mehr Gäste, mehr Service, mehr Gestaltung, mehr Abstimmung. Schloss, Luxushotel oder stark spezialisierte Location. Gourmet-Catering. Aufwendige Gestaltung. Mehr Personal.
Die Feier wirkt meist opulenter, weil viele Entscheidungen auf Komfort und Wirkung einzahlen:
- Exklusive Location
- Hochwertiges Catering mit umfangreichem Service
- Durchgestylte Dekoration
- Mehr logistische Komplexität
Für 50 Gäste beginnt Premium bei ab 20.000 €. Für 80 bis 100 Gäste startet das Luxussegment bei ab 35.000 €.
Welche Variante ist die richtige
Nicht die teuerste. Die ehrlichste.
Wenn ihr euch in eine große Inszenierung verliebt, aber jeden Zusatzpreis verflucht, wird die Planung mühsam. Wenn ihr dagegen ein kleineres, stimmigeres Konzept wählt, das euch finanziell nicht drückt, fühlt sich fast jede Entscheidung besser an.
Mein Rat ist simpel: Wählt zuerst die Art von Hochzeit, die ihr emotional tragen könnt. Dann prüft, ob ihr sie auch finanziell tragen wollt. Beides muss zusammenpassen.
Die großen Kostenblöcke Wohin fließt das ganze Geld?
Die kurze Antwort: Vor allem in Catering und Location. Danach folgen die vielen Posten, die einzeln harmlos aussehen, zusammen aber richtig Gewicht bekommen. Genau hier verlieren Paare oft den Überblick.
Für eine Hochzeit mit rund 60 Gästen solltet ihr die Kosten nicht als eine große Summe sehen, sondern als Paket aus mehreren Blöcken. Besonders beim Essen wird’s schnell ernst: In den deutschen Richtwerten liegt Catering bei 80 € bis 250 € pro Person in der breiteren Marktsicht, andere Kalkulationen setzen für Essen und Trinken oft 55 € pro Person oder im gehobenen Rahmen 100 € bis 150 € pro Person, teils mehr. Dazu kommen Location, Kleidung, Styling, Redner, Ringe und viele kleinere Positionen (Amelia Hochzeiten zur Kostenübersicht).
Typische Kostenaufstellung für eine Hochzeit mit 60 Gästen
| Kostenpunkt | Durchschnittliche Preisspanne |
|---|---|
| Catering pro Person | 80 € bis 250 € pro Person |
| Location | 500 € oder im anderen Richtwert 2.000 € bis 8.000 € |
| Einladungen | 2,70 € pro Person |
| Blumen | 800 € bis 1.000 € |
| Brautkleid | 1.000 € oder je nach anderer Übersicht 1.500 € bis 3.500 € |
| Bräutigamsanzug | 800 € oder 500 € bis 1.000 € |
| Styling | 400 € bis 1.200 € |
| Trauredner | 600 € bis 1.200 € |
| Eheringe | 500 € bis 2.000 € oder 800 € bis 2.000 € |
| Hochzeitstorte | 400 € |
| Fotograf | 800 € bis 1.000 € |
| Hochzeitswagen | 300 € bis 600 € |
| Flitterwochen | 2.000 € bis 6.000 € |
Die zwei Brocken, die ihr zuerst prüfen solltet
Location: Viele verlieben sich zuerst in den Ort und verhandeln erst später mit der Realität. Das ist verständlich, aber riskant. Sobald die Location teuer ist, ziehen oft weitere Kosten nach. Höhere Mindestumsätze, exklusives Catering, längere Servicezeiten, zusätzliche Ausstattung.
Essen und Getränke: Das ist fast immer der größte laufende Kostenblock pro Gast. Jeder zusätzliche Mensch schlägt hier direkt durch. Wenn ihr an einer Stelle diszipliniert rechnen müsst, dann hier.
Wer bei der Gästeliste locker wird, wird beim Catering fast immer teuer überrascht.
Die kleinen Posten, die gern untergehen
Nicht alles sprengt euer Budget auf einen Schlag. Vieles schleicht sich rein.
- Papeterie: Einladung, Menükarte, Tischkarten
- Outfits und Styling: Meist emotional, deshalb schwer zu deckeln
- Zusatzlogistik: Auto, Redner, Sonderwünsche
- Nachgelagerte Kosten: Flitterwochen werden oft gedanklich mit der Hochzeit vermischt
Gerade beim Essen lohnt sich ein genauer Blick, weil hier oft noch Service, Getränke, Mitternachtssnack oder Sonderwünsche dranhängen. Wenn ihr dazu tiefer einsteigen wollt, schaut euch den Überblick zu Catering Kosten bei der Hochzeit an.
Meine Empfehlung
Erstellt keine Liste mit „alles, was wir gern hätten“. Erstellt eine Liste mit Pflicht, wichtig, optional. Alles andere endet in Überraschungen an Stellen, die ihr vorher gar nicht auf dem Schirm hattet.
Wo könnt ihr clever sparen ohne dass es billig wirkt?
Ihr könnt bei einer Hochzeit spürbar sparen, ohne dass das Fest nach Sparmaßnahme aussieht. Der Trick ist nicht Verzicht. Der Trick ist, die falschen Kostentreiber zu vermeiden und das Budget auf die Teile zu lenken, die eure Gäste wirklich erleben.
Viele Paare sparen an der falschen Stelle. Sie diskutieren stundenlang über kleine Dekodetails und übersehen gleichzeitig, dass schlechte Planung, chaotische Gästelisten und Last-Minute-Änderungen unnötig Geld verbrennen. Genau dort liegt eine Lücke in vielen Kosten-Guides.

Spart zuerst an den Hebeln mit großer Wirkung
Wenn ihr sparen wollt, fangt nicht bei der Serviette an. Fangt bei den Entscheidungen an, die das gesamte Budget verschieben.
- Gästeliste schärfen: Jeder zusätzliche Gast zieht Folgekosten nach sich.
- Location kritisch prüfen: Eine teure Location wirkt oft doppelt, weil sie weitere Extras auslöst.
- Prioritäten festlegen: Ihr braucht nicht überall Premium. Ihr braucht Premium nur dort, wo es euch wichtig ist.
- Konzept vereinfachen: Weniger Wechsel, weniger Sonderlösungen, weniger Chaos.
Der unterschätzte Sparbereich ist Organisation
Viele rechnen Location, Essen und Kleidung. Was oft fehlt, ist die Budgetierung für Gästemanagement und Sitzplanung. Dabei ist genau dieser Bereich in der Praxis erstaunlich teuer, wenn er chaotisch läuft.
Die bekannten Richtwerte weisen darauf hin, dass die Location etwa 45 % des Budgets ausmachen kann. Gleichzeitig fehlen in vielen Guides konkrete Ansätze für den Nutzen digitaler Planung. Dabei ist manuelle Organisation mit Excel, Post-its und WhatsApp fehleranfällig und frisst Zeit. Digitale Tools für Sitzplanung und Gästemanagement starten bei 89 €, während ein Hochzeitsplaner für solche Arbeitszeit 50 € bis 100 € pro Stunde berechnen kann (Bridebook zum Kostenüberblick).
Schlechte Organisation sieht man nicht im Budgetplan. Man merkt sie erst, wenn kurzfristig umgestellt werden muss und alle genervt sind.
Was ich konkret machen würde
Ein paar sehr praktische Spartipps, die sauber funktionieren:
- Reduziert Komplexität statt Qualität. Lieber weniger Gäste und gutes Essen als viele Gäste und ein Kompromiss an allen Ecken.
- Vermeidet manuelle Doppelarbeit. Gästeliste, Zu- und Absagen, Allergien und Tischverteilung sollten an einem Ort liegen.
- Plant Änderungen mit ein. Absagen kommen. Menüwünsche ändern sich. Wenn das in euren Abläufen vorgesehen ist, spart ihr Stress und oft auch Geld.
Wenn ihr bewusst günstig und trotzdem schön feiern wollt, ist ein Überblick zu einer Low Budget Hochzeit mit Stil hilfreich.
Euer 5-Schritte-Plan zur perfekten Hochzeitsbudgetierung
Wenn ihr Hochzeitskosten in den Griff bekommen wollt, braucht ihr kein kompliziertes Finanzsystem. Ihr braucht fünf saubere Entscheidungen. Mehr nicht.
Schritt 1 Setzt eure echte Obergrenze
Schreibt nicht auf, was vielleicht irgendwie finanzierbar wäre. Schreibt auf, was sich für euch gut anfühlt. Eure Hochzeit soll Freude machen, nicht monatelangen Druck.
Macht diese Zahl verbindlich. Nicht als grobe Idee, sondern als klare Grenze.
Schritt 2 Legt eure Prioritäten gnadenlos offen
Nicht alles ist gleich wichtig. Für manche Paare ist es das Essen, für andere die Location, für wieder andere die Atmosphäre im kleinen Kreis.
Schreibt getrennt auf:
- Darauf wollen wir auf keinen Fall verzichten
- Das wäre schön
- Das ist verzichtbar
Das klingt simpel, verhindert aber die typische Paarfalle: Beide sagen zu allem erstmal ja und wundern sich später über die Summe.
Schritt 3 Baut das Budget von der Gästeliste aus
Sobald ihr wisst, was euch wichtig ist, verbindet ihr es mit einer realistischen Gästezahl. Genau hier wird aus Wunschdenken ein Plan.
Teilt eure Liste in Gruppen ein. Familie, enge Freunde, weitere Freunde, Kolleginnen und Kollegen, Pflicht-Einladungen. Dann wird sichtbar, wer wirklich gesetzt ist und wo ihr Spielraum habt.
Schritt 4 Führt eine laufende Kostenliste
Nicht im Kopf. Nicht in drei verschiedenen Chats. Nicht halb in E-Mails und halb in Notizen.
Ihr braucht eine zentrale Übersicht mit zugesagten Kosten, offenen Angeboten und Entscheidungen. Wer seine Hochzeitsplanung strukturiert aufsetzt, vermeidet die üblichen Lücken. Dazu passt auch ein guter Überblick zur strukturierten Hochzeitsplanung.
Ein Budget scheitert selten an einem großen Fehler. Es scheitert an vielen kleinen Entscheidungen ohne Übersicht.
Schritt 5 Trackt Gästemanagement und Sitzordnung digital
Das ist der Schritt, den viele zu spät ernst nehmen. Dabei hängen genau hier Budget, Ablauf und Nerven zusammen. Wenn sich Zusagen ändern, Allergien dazukommen oder Tische verschoben werden, braucht ihr ein System, das sofort mitzieht.
Find Your Seat (findyourseat.de) ist ein digitales Sitzplan-Tool für Hochzeiten mit Drag-and-Drop und intelligentem Regel-Algorithmus. Ihr könnt Gäste verwalten, RSVP digital sammeln, Tische visuell anordnen und Regeln festlegen, wer zusammensitzen soll oder lieber nicht. Gerade bei komplizierten Familienkonstellationen oder vielen Änderungen ist das kein Luxus, sondern saubere Planung.
Mein Rat ist klar: Behandelt Gästemanagement nicht als Nebensache. Es ist einer der Punkte, an denen aus einer entspannten Hochzeit schnell ein unübersichtliches Projekt wird.
Fazit Euer Traum eure Regeln euer Budget
Was kostet eine Hochzeit? Ehrlich gesagt nicht „zu viel“, sondern genau das, was ihr daraus macht. Für manche Paare ist eine kleine Feier mit engem Kreis perfekt. Andere wollen groß feiern und investieren bewusst mehr. Beides ist richtig, solange es zu euch passt.
Entscheidend ist nicht, ob eure Hochzeit billig oder teuer ist. Entscheidend ist, ob sie klar geplant ist. Wer Gästezahl, Prioritäten und Kostenblöcke früh sortiert, spart sich Streit, Stress und diese fiesen Überraschungen kurz vor knapp.
Ich würde euch immer zu derselben Haltung raten: Macht euer Budget nicht zum Feind. Nutzt es als Filter. Es hilft euch, bessere Entscheidungen zu treffen. Nicht kleinere.
Und wenn euch vor allem das Thema Gästeliste, Zu- und Absagen oder Tischordnung stresst, dann nehmt dafür eine digitale Lösung. Find Your Seat kann euch genau an diesem Punkt spürbar entlasten. Ihr könnt kostenlos starten, braucht kein Abo und habt einen der nervigsten Teile der Hochzeitsplanung endlich sauber im Griff.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Hochzeitskosten
Was kostet eine Hochzeit mit 50 Gästen?
Für 50 Gäste liegen die Richtwerte in Deutschland je nach Stil bei 7.000 € bis 10.000 € für eine einfache Feier, 12.000 € bis 18.000 € im Standard-Rahmen und ab 20.000 € für Premium. Die Gästezahl allein sagt aber noch nicht alles. Location und Verpflegung verschieben den Preis besonders stark.
Was kostet eine Hochzeit mit 80 bis 100 Gästen?
Bei 80 bis 100 Gästen beginnen Basis-Feiern bei 12.000 € bis 18.000 €. Im mittleren Bereich liegen viele Feiern bei 20.000 € bis 30.000 €. Das Luxussegment startet ab 35.000 €. Wenn ihr in dieser Größenordnung plant, solltet ihr die Gästeliste sehr bewusst steuern.
Wie viel kostet eine Hochzeit pro Gast?
Als belastbare Faustregel könnt ihr mit 150 € bis 250 € pro Gast rechnen. Darin stecken typischerweise Verpflegung, Getränke und ein Anteil an Location, Service und Dekoration. Für gehobenere Hochzeiten kann der Betrag pro Person noch höher ausfallen.
Welche Posten werden bei einer Hochzeit am häufigsten unterschätzt?
Am häufigsten unterschätzt werden Catering, Location-Folgekosten und der gesamte Bereich Gästemanagement. Viele Paare rechnen die offensichtlichen Dinge, aber nicht den Aufwand für Änderungen, Allergien, Sitzordnung, Zu- und Absagen und Abstimmung mit Dienstleistern.
Kann man auch mit kleinerem Budget schön heiraten?
Ja. Eine kleinere Hochzeit kann sogar stimmiger wirken als ein großes Fest mit Kompromissen an allen Ecken. Wenn ihr euch auf die Punkte konzentriert, die ihr und eure Gäste wirklich erlebt, wirkt die Feier nicht kleiner, sondern bewusster.
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